Anteil Frühberenteter aufgrund psychischer Krankheiten in 30 Jahren verdreifacht

Der Anteil der Menschen, die aufgrund seelischer Leiden frühzeitig in Rente gehen, ist von 15,4 % im Jahr 1993 auf 42 % im Jahr 2012 angestiegen. Psychische Erkrankungen sind inzwischen die Hauptursache für Frühverrentungen. Die Anzahl der Arbeitstage, die aufgrund psychischer Erkrankungen ausgefallen sind, hat sich im letzten Jahrzehnt nahezu verdoppelt: 2001 lag sie bei…

Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen innerhalb von 40 Jahren verfünffacht

Psychische Erkrankungen nehmen zu: Während der Krankenstand insgesamt sinkt, steigt der relative Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. In den vergangenen 40 Jahren stieg er von 2 % auf 15,1%. Die durch psychische Krankheiten ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht. Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (PsyGA) 2014

Wirtschaftlicher Schaden durch Depression mind. 4 Milliarden Euro

In Anlehnung an Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu volkswirtschaftlichen Kosten durch Produktionsausfallkosten aufgrund von Arbeitsunfähigkeiten mit Depressionen im Sinne der ICD-Diagnosen F32 und F33: Pro 100 Erwerbspersonen beliefen sich die hier überschlägig ermittelten Kosten für Arbeitsausfälle aufgrund von Depressionen im Jahr 2013 auf 10.756 Euro, was durchschnittlichen Kosten von knapp 108…

Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen seit 2007 um 68 % gestiegen

AOK-versicherte Beschäftigte haben 2017 im Durchschnitt 19,4 Tage aufgrund einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am Arbeitsplatz gefehlt, Ursachen dabei Atemwegserkrankungen 49,9% Muskel-Skelett-Erkrankungen 34,1% Psychische Erkrankungen 11,2% (Anstieg um 67,5% seit 2007) Ausfallzeiten: durchschnittlich 26,1 Tage bei psychischer Erkrankung gegenüber 11,8 Tagen bei allen anderen Krankheiten. Fehlzeiten-Report 2018 „Sinn erleben – Arbeit und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Institut der Krankenkasse…